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Meine Waage hat jetzt Internet

Seit Langem liebäugel ich schon mit einer WLAN-Waage.

Als ich voller Sportlust in das neue Jahr starten wollte, hat mich leider eine Grippe erwischt. Dummerweise habe ich dadurch nicht nur meinen Sport gestrichen, sondern auch noch zusätzlich zu viel Süßes gegessen. Also war der beste Zeitpunkt gekommen, mit einem „shiny new toy“ etwas Extra-Motivation zu schaffen.

Entschieden habe ich mich für das Modell von Withings mit Körperfettmessung. Dank WLAN schickt diese Waage jedesmal wenn ich mich wiege die Daten gleich an mein Profil bei Withings. Von dort holt sich dann Beeminder per Schnittstelle mein aktuelles Gewicht und trägt es in meinem Profil dort ein. Das sieht dann so aus:


Mein Gewicht

4 Kommentare

  1. Das würde ich ja wirklich NIEEEE machen. Mein Gewicht im Internet veröffentlichen – am Besten noch so, dass jemand den ich kenne es sehen kann. Never! Ever!

    • Das kann ich verstehen. Ich habe mir beim Bloggen schon mehrfach die Frage gestellt, ob ich das wirklich will, dass jeder den ich kenne das hier lesen kann. Gerade am Anfang war ich mir unsicher, ob ich hier unter meinem vollen Namen auftreten möchte.
      Die Entscheidung dafür sorgt auf jeden Fall für eine größere Verbindlichkeit. Es fühlt sich stimmig an. Allerdings gibt es eine Grenze, die dunkelsten Stellen meiner Seele werde ich hier nicht entblößen 😉

  2. Dass jemand im Web von meinem Gewicht erfährt, wäre mir jetzt ehrlich gesagt egal. Wir Blogger sind ja eh bis zu einem gewissen Grad öffentliche Personen.

    Allerdings verstehe ich den Sinn einer Waage mit WLAN nicht so recht. Kannst mir den mal erklären, Volker. Will Dir die Freude an dem edlen Teil nicht nehmen, aber ich bin wohl zu sehr Minimalist. Überlege vielmehr zur zeit, ob ich meine Waage nicht verkaufen oder verschenken soll. Außer zur Kontrolle trägt sie ja nichts zu einem gesunden Leben bei, oder. Und, wenn ich zwei Kilo zugenommen habe, sehe ich das ja auch, wenn ich an mir hinabblicke 🙁

    Viele Grüße,

    Christof

    • Den Sinn kann ich dir gerne erklären:
      Bevor ich das letzte Mal ungewollt einige Kilos zugenommen habe, bin ich zuerst unregelmäßig und dann gar nicht mehr auf die Waage gegangen. Und erst danach kam das übermäßige Essen. Regelmäßiges Wiegen sorgt also vermutlich schon dafür, dass ich im grünen Bereich bleibe. Und falls ich mich mal nicht mehr auf die Waage bewege, dann kann ich das nicht „unbewusst“ vergessen. Denn es ist ja jederzeit sichtbar.

      Und wie das zum Minimalismus passt:
      Wie ich im ersten Satz oben geschrieben habe, habe ich schon lange über den Kauf nachgedacht. Wenn ich nach über einem Jahr immer noch kaufen will, dann ist es mit großer Wahrscheinlichkeit ein Gegenstand, der mein Leben bereichert. Minimalismus ist ein Konzept, dass ich inspirierend finde. Bislang habe ich mich selbst aber eher auf den Modus „bewusster Konsum“ eingestellt.

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