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Zu viel Zucker

Seit einiger Zeit versuche ich, etwas gegen mein Bauchspeck zu tun. Mit viel Motivation, Sport zu treiben, und dem Willen, auf meine Ernährung zu achten, habe ich mich auf den Weg gemacht. Und wie es oft so ist, bin ich nach anfänglichen Erfolgen momentan eher in einer „Plateau-Phase“ – es ändert sich nicht wirklich viel.

Meine Waage zeigt das so an:

Gewichtsverlauf_März_Juli_2013

 

Laufen und Zirkeltraining

Mit meinem Sportprogramm bin ich dabei schon recht zufrieden. Mit ein bis vier Einheiten pro Woche, die mal auf Ausdauer und mal auf höhere Intensität zielen, bin ich schon gut unterwegs. Mehr Einsatz hier würde bedeuten, dass ich weniger Zeit für die Familien oder andere Aktivitäten hätte. Das kann im Moment nicht meine Lösung sein.

Schließlich ist für den langfristigen Erfolg wichtig, dass ich den geplanten Sport gerne mache. Den dauerhaften Kampf mit dem Schweinehund kann man nur verlieren. Gewonnen hat man, wenn man aus lauter Spaß und/oder Gewohnheit das Richtige tut.

 

Meine Ernährung

Inzwischen weiß ich recht gut, woran ich noch etwas ändern könnte. Denn es sind bei mir nicht so sehr die Hauptmahlzeiten, die ins Gewicht fallen, sondern eher der Süßkram wie Schokolade, Kekse, Kuchen, Eis und so weiter. Doch das Wissen hilft leider bislang nicht dabei, die Erkenntnis auch umzusetzen.

Durch die Beschäftigung mit Kohlenhydraten, Insulin, Low-Carb, Ketose bin ich zwar fest davon überzeugt, dass die westliche Ernährung und spezielle meine Art davon einen viel zu hohen Zuckeranteil und auch zu viel Kohlenhydrate in Form von weißen Mehl enthält. Doch die bislang schwammig formulierten guten Vorsätze habe ich nicht eingehalten, sondern im Gegenteil manchmal sogar extra viel Schokolade eingekauft.

Also habe ich wohl den gefühlten Wert von Zucker durch eine drohende Knappheit erhöht und mich damit selbst verarscht überlistet.

 

Und wie geht es weiter?

Ich probiere bei der Suche nach Blog-Themen immer erst etwas aus und schreibe dann darüber, was gut geklappt hat. Oder wie in diesem Fall, was nicht funktioniert. Deshalb kann ich bislang nur sagen, dass ich nicht richtig weiterkomme.

Also geht die Suche nach der richtigen Herangehensweise weiter. Für Tipps und Ratschläge bin ich dankbar, gerne auch hier in den Kommentaren.

5 Kommentare

  1. Moin Volker,
    ich würde sagen wir sind da wieder in guter Gesellschaft 🙂 Hattest du http://controlled-self.de/2013/07/target-reloaded-back-to-80/ schon gesehen/gelesen?
    Anbei ist auch eine (sich selbst aktualisierende Grafik von Beeminder 😉 die den Stand der Dinge anzeigt. Immerhin habe ich schon mal einen sichtbaren Knick in die Gewichtskurve bekommen.
    Nun gibt es dran zu bleiben und den Trend (erneut) in die richtige Richtung zu bewegen. In diesem Sinne, Aktivität rauf, (ungünstige) Ernährung runter ist das einzige was hilft 🙂

    Beste Grüße
    Arne

    • Hallo Arne,
      klar habe ich „back to 80“ schon gelesen. Du schreibst davon, das Abnehmen als ein Projekt anzugehen. Projekte sind per Definition zeitlich begrenzt, sie enden also irgendwann.
      Ich suche aber nach einer dauerhaften Änderung, damit es nicht jährlich hin und her geht. Damit mache ich es mir vermutlich schwerer, weil der Gedanke dauerhaft ohne Schokolade, Kuchen usw. auszukommen doch etwas zu abschreckend ist.
      Aber wie wähle ich hier kleinere Schritte?

  2. Hallo Volker,
    ich habe seit der Geburt meiner Tochter unheimlich abgenommen. Ok, Du kannst nicht stillen… Aber Baby schleppen hält auch vom Essen ab. Am besten Baby mitnehmen zum Einkaufen, da beschränkt man sich automatisch auf das Nötigste. Ich habe häufig einfach vergessen Süsskram zu kaufen. Vor allem, wenn das Kleine den Laden so zusammen schreit, dass man an der Kasse direkt nach ganz vorne durchgelassen wird. Und spätestens wenn das Kind Beikost erhält, macht man sich viel mehr Gedanken über gesundes Essen und isst selber auch gesünder.
    Viele Grüße
    Gaby

  3. Gefahr im Küchenschrank

    Er steht im mittleren Regal,
    ganz hinten in der Ecke.
    Wann und wie ist ihm egal,
    so hockt er im Verstecke.
    Er kichert still in sich hinein,
    gibt nicht den kleinsten Mucker.
    Er ist so listig und gemein.

    Der raffinierte Zucker.

    Peter Sendtko

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