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Was brauche ich zum Leben?

Vor einem Jahr bin ich umgezogen. Kurz davor ist mein CD-Player kaputt gegangen. Seit dem Umzug stehen meine CDs nun unbenutzt im Regal und stauben ein.

Ich liebe Bücher und kaufe und leihe mir daher viele gute Bücher. Die meisten lese ich auch, doch manche wandern mit einem Lesezeichen irgendwo in der Mitte oder völlig ungelesen ins Regal – für später.

Daneben gibt es noch viele Dinge, die einfach nur da sind, ohne dass ich überhaupt weiß, warum ich sie noch behalte. Meist bringen sie keinen Nutzen, schaffen Unordnung und verschaffen mir ein unangenehmes Da-müsste-ich-mal-Aufräumen-Gefühl.

Aktuell frage ich mich immer wieder, was ich denn so zum Leben brauche. Dabei geht es mir nicht darum, alles bis auf das Minimum zu reduzieren. Mir reicht es schon, mich von den Dingen zu trennen, die mir keinen Vorteil bringen, sondern einfach nur unhinterfragt ihren Platz einnehmen.

Das Schöne daran: Ich vermisse nichts von den bislang verschenkten oder entsorgten Dingen. Im Gegenteil, ich habe dadurch ein Stück Freiheit und Klarheit gewonnen.

3 Kommentare

  1. Dieses „für später mal“-Aufheben kenne ich auch. Grade bei Büchern und Filmen ist dies bei mir schlimm. Mich stört vor allem, dass ich diese Bücher beispielsweise ja gerne Lesen möchte, weil mich der Inhalt interessiert, aber zu oft werde ich dann von neuen, vermeintlich interessanteren Themen wieder abgelenkt. Ärgerlich, aber selbst verschuldet. Aber habe ich ein Buch erstmal weggelegt, dann nehme ich es eigentlich nicht mehr zur Hand. Und bevor sich die Bücher wieder stapeln, lasse ich es einfach los.
    Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg beim Reduzieren.

    lg daniel

    • Hallo Daniel,
      ich begeistere mich auch für immer neue Themen und finde schnell ein paar Bücher, die für mich lesenswert sein könnten. Wenn ich den Impuls diese zu kaufen bremsen kann, dann ist ja schon mal viel gewonnen. Dafür klappt die Amazon-Wunschliste für mich ganz gut. Dort parke ich Bücherwünsche und prüfe nach einer Weile, ob ich das Buch wirklich dauerhaft interessant finde.
      Nur mit dem Loslassen von bereits gekauften Bücher fällt es mir noch recht schwer.
      Viele Grüße
      Volker

  2. An sich mag ich mich auch nicht gerne von Dingen trennen. Inzwischen bin ich aber dazu übergegangen mir eine „gedankliche Notiz“ anzulegen. Das es den Gedanke diese Sache zu entsorgen gegeben hat. Wenn ich den Gegenstand dann das nächste mal in der Hand habe, ihn aber zwischenzeitlich nicht benutzt habe, ist er spätestens dann fällig 🙂

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